Die Einfachheit und die Anpassungsfähigkeit der
Brennstoffzellen machen sie in den meisten Feldern der Energieversorgung
interessant. So können wiederaufladbare Batterien durch
Niedertemperatur-Brennstoffzellen ersetzt werden, was beispielsweise in Handys,
Laptops oder anderen elektrischen Geräten zu längeren Betriebszeiten führt.
Ersetzt man Brennstoffzellen in Kombination mit elektrischen Motoren anstelle
von Verbrennungsmotoren in Autos und Bussen, so könnte das
Umweltverschmutzungs- und Lärmproblem in Städten reduziert werden. Weiterhin können
viele der heutigen umweltverschmutzenden Kraftwerke durch kombinierte
Hochtemperatur-Brennstoffzellen mit Dampfturbinen, die auch einen höheren
Wirkungsgrad erreichen, ersetzt werden. Dies wird durch den flexiblen Aufbau der
Brennstoffzelle möglich. Die einzelnen Zellen können parallel oder in Reihe
miteinander verschaltet werden, was eine Steigerung der Ausgangsleistung durch höhere
Ströme oder Spannungen zur Folge hat. Durch die Variation von Zellgröße und/oder
Anzahl der Zellen sind praktisch alle Leistungsgrößen erreichbar.
Elektrische
Flugzeuge.
Siemens/HDW U-Boot.
Hunter Motorrad.
Brennstoffzellen
sind effektiver als die meisten Verbrennungstechnologien. Dies bedeutet
auch eine geringere Verschmutzung, z.B. ist Wasser das einzige Produkt,
wenn Wasserstoff als Brennstoff eingesetzt wird. Der Aufbau einer
Brennstoffzelle ist sehr einfach. Sie enthält keine oder nur sehr wenig
bewegliche Teile, was eine hohe Zuverlässigkeit, geringe Unterhaltskosten
und potenziell lange Lebensdauer bedeutet. Aufgrund dieser Vorteile ist
die Brennstoffzelle eine der interessantesten Energiequellen der Zukunft!
Die
Brennstoffzellen-Anwendungen werden für gewöhnlich unterteilt in
portable, mobile und stationäre Anwendungen. Das untenstehende Bild zeigt
die typischen Leistungsbereiche der einzelnen Anwendungsfelder und der
Brennstoffzellen-Typen.